18. März 2020

Verhaltensregeln

Jugendliches Denken

Uns fällt auf, dass v.a. Jugendliche (aber auch viele Erwachsene) die Ernsthaftigkeit der Lage nur schwer erfassen können. Obwohl wir versuchen, möglichst den Abstand von 1-2 Metern von unseren Mitmenschen zu halten, wollen sich manche Jugendliche in den – wie sie es nennen – „Corona-Ferien“ mit ihren Freunden treffen.

Ist dies junger Egozentrismus? Oder einfach nur jugendlicher Leichtsinn? Oder mangelnde Vorstellungskraft von exponentiellen Wachstum? Anbei ein Erklärvideo, welches exponentielles Wachstum anschaulich am Beispiel der Ausbreitung des Corona-Virus erklären kann.

Streit mit den Eltern - man wolle doch einfach nur Freunde treffen.

In diesen Tagen hören wir häufig von gestressten Eltern, die ihren Kindern Grenzen setzen wollen (und müssen); aber die Jugendlichen wollen diese neuen Regeln einfach nicht einsehen. „Warum darf ich nicht mehr raus? Andere treffen sich auch noch. Heute Abend hat Ben eingeladen.“

Es liegt nahe zu glauben, dass Menschen, die man mag, ja gar nicht vom Corona-Virus infiziert sein könnten.

„Ach Papa, ihr übertreibt voll.“

Die Antwort sollte dennoch ein fürsorgliches und respektvolles „Nein“ bleiben. Anbei eine Datei, die in den sozialen Netzwerken gerade zirkuliert, welcher der Argumentation dienlich sein kann.

Was versteht man unter dem Coronacodex?

Warum müssen wir uns nun abschotten und den Kontakt zu Freunden vermeiden?

Regeln für Zuhause im Shutdown - wir brauchen Strukturen

Manche Schule beballert die Kinder geradezu mit Aufgaben und Arbeitsblättern und schicken noch die Lösungen dazu. Andere Schulen bieten leider kaum Lernangebote an. Und dann gibt es noch jene Schulen, welche sich auf den Weg gemacht haben, digitales Lernen zu fordern und zu fördern. Nun zeigt sich, wer vorbereitet ist. Allerdings gelten für Digitales Lernen, Onlineunterricht und Blended Learning eigene Regeln, die in einem anderen Kapitel genauer behandelt werden.

Es bleibt aber an dieser Stelle festzuhalten, dass Jugendliche in diesen Tagen feste Lernzeiten im Alltag für sich brauchen. Und sie brauchen kreative Lernangebote und Beschäftigungsideen, sodass ihnen nicht die “Decke auf den Kopf fällt”. Hierzu haben wir eigens die Kapitel Lernangebote , Langeweile und Mitmach-Aktionen konzipiert. Schaut doch einfach mal dort rein!

Damit aber sich nicht alle Familienmitgleider auf so engen Raum innerhalb kürzester Zeit auf die Nerven gehen, ist es ratsam Regeln zu vereinbaren. Anbei ein guter Link zu dem Thema.

Danke Thorsten Belzer!

20 Überlebensregeln für Familien im Covid19-Lockdown

Was soll ich tun, wenn sich andere nicht an die Verhaltensregeln halten?

Tagtäglich schaue ich aus dem Wohnzimmerfenster und sehen immer noch Menschengruppen im Cafe gegenüber. Sie sitzen meist zu eng. Umarmen sich, Passanten bleiben stehen. Der Hund wird noch gestreichelt. Und dann kommt noch der Familienvater mit 6 Kindern vorbeigezogen, weil er diese alle beaufsichtigt. Alles Situationen , die auf den ersten Blick nicht förderlich aussehen, um das Virus einzudämmmen.

Eventuell erkennst Du aber, dass auch Deine Eltern sich nicht vorbildlich verhalten. Diese solltest du auf jeden Fall an den Coronacodex erinnern.

Da wir aber nicht die Beweggründe unserer Mitmenschen kennen (wir können nicht in die Köpfe der Menschen schauen), sollten wir (solange es noch keinen offiziellen Shutdown gibt) nachsichtig sein. Jeder geht mit der Thematik anders um.

Aber wenn ein Mitmensch durch sein Verhalten dich in Gefahr bringt, darfst du ihn sehrwohl darauf ansprechen. So sollte man unbedingt Abstand halten; sich nicht die Hand geben oder Umarmen. Einfach alles vermeiden, um die Tröpfcheninfektion zu vermeiden.

Wie kann das Corona-Virus übertragen werden?

Wie erkläre ich das alles kleinen Kindern?