23. Juli 2015

Mobiles Lernen mit iPads

Zum Ende der 7. Klasse besorgen sich unsere Schüler ihr eigenes iPad (Modell egal; sowohl gebrauchte Modelle von den Eltern als auch das kleine iPad mini sind möglich). Sodann richten wir mit den Schülern ihr eigenes Tablet als ihr persönliches Lerninstrument ein. Damit einhergehend unterschreiben sie zusammen mit ihren Eltern unsere Regeln im Umgang mit iPads. Wir helfen den Schülern bei den Fragestellungen: Welche Apps sind sinnvoll? Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte man vornehmen? Emailkonto? Passwortsicherheit? Dateiablage? Außerdem lernen die Schüler die einfachsten Apps zum Arbeiten und Lernen kennen: Pages, Keynote, Numbers, iTunesU, iBooks, etc.

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In der 8. Klasse erhalten die Schüler Zugang zum freien WLAN der Schule, welches in und um das Gebäude genutzt werden kann. Dadurch haben die Schüler die Möglichkeit die Apple TV anzusteuern, welche in jedem Klassenzimmer und in den Fachräumen mit den Beamern verbunden sind.  Dies ermöglicht dem Schüler, seine Lernergebnisse mit der Klasse zu teilen. Ferner können die Schüler untereinander einfacher und schneller Daten austauschen. Mit der Arbeit im Schulkiosk erarbeiten sich die Schüler selber einen iTunes Gutschein im Wert von 15€, welcher für folgende Apps eingesetzt werden muss: Book Creator, Explain Everything, Popplet, Baiboard, Documents.

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Die 9. Klasse steht im Zeichen der Berufsorientierung (BORS). Hierdurch verlagert sich der Einsatz des Tablets hinsichtlich den Themen: Bewerbung, Potentialanalyse, Berufsfindung und Informationsgewinnung. Die Schüler lernen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Browser kennen. Zudem erhalten sie Zugang zu unserem network-attached storage  (NAS) zur erweiterten Datenablage. Die Schüler lernen nun deutlich selbstständiger und lösen ihre Aufgaben und Übungen individueller. Gute und zuverlässige Schüler dürfen fortan den Klassenraum in kooperativen Lernphasen verlassen.

 

Im letzten Jahr am Rennbuckel in der 10. Klasse liegt der Fokus auf der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen. Bis dahin haben unsere Schüler das Mobile Lernen mit den iPads so sehr verinnerlicht, dass ihnen diese effiziente Art zu lernen und arbeiten bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung deutlich von Nutzen sein wird. Die Fächerübergreifende Kompetenzprüfung (FÜK) sollte hinsichtlich der erworbenen Präsentationskompetenzen und des gewohnten kollaborativen Lernens ein Leichtes sein, vorausgesetzt der Fleiß spielt mit. 😉 Unsere Schüler verlassen den geliebten Rennbuckel mit der Mittleren Reife; allerdings haben sie im Gegensatz zu anderen Jugendlichen nun einen wichtigen Vorteil im Leben (und auch bei Bewerbungen). Ihre Medienkompetenz ist sehr hoch. darüber hinaus sind sie geschulter in den 21st Century Skills:

Ausführliche Informationen zum Thema Mobiles Lernen finden Sie v.a. hier und hier.


Warum muss es gerade Apple sein?

Diese Frage bekommen wir immer wieder gestellt und wir wollen sie auf diesem Wege ausführlich beantworten:

  1. Auch für uns Lehrer war dies eine Umstellung, aber zugleich merken wir nun, dass wir uns in zwei unterschiedlichen Betriebssystemen auskennen. Vergleicht man dies mit dem Erwerb von Fremdsprachen, so sind sich wohl alle einig, dass das Sprechen von zwei Sprachen mehr Vorteile hat als nur in einer Sprache zu Hause zu sein. Die zukünftigen Arbeitgeber freuen sich über diese Flexibilität.
  2. In der Auswahl standen auch Tablets von SAMSUNG und GOGGLE. In beiden Fällen haben wir es mit Tablets zu tun, welche häufiger ihre Modelle wechseln. So wäre es uns nicht möglich langfristig die Schule mit den selben Modellen auszustatten, was die Administration erleichtert.
  3. Ferner stehen diese beiden Firmen für offene Systeme. Was im Privatbereich ein Segen sein kann, ist für uns in der Schule ein Fluch. Die Geschlossenheit der Apple-Geräte (also z.B. kein Möglichkeit zum Anschluss von USB oder MicroSD) gewährt der Schule und unseren SchülerInnen einen besseren Schutz für Viren und Spyware.
  4. GOOGLE und SAMSUNG Tablets erfordern die Anmeldung mit einer google-Emailadresse, welche wiederum den Nutzer transparent für die Suchmaschine macht. (Stand Mai 2015)
  5. Das Angebot an Lern-Apps im Bildungsbereich ist im iTunes Store größer.
  6. Die letzten 25 Jahre wurde unsere Schule (und viele anderen Schulen in Deutschland auch!) mit Microsoft Produkten (zwangs-)ausgestattet. Hier hat auch keiner gefragt, warum man dies tue. Die Firmen unterscheiden sich in ihrer Verkaufsphilosophie nicht.
  7. Die Qualität und leichte Handhabung der iPads spricht für sich.
  8. Falls die Eltern nach zwei Jahren die Geräte wieder verkaufen wollen, erzielen sie weitaus höherer Beträge als für ein ebenso altes Produkt anderer Anbieter.

 


 

Lernanleitungen für Eltern und Schüler im Umgang mit iPads – Downloadbereich:

01_recherchieren

02_dokumentieren

03_dateimanagement

4a_drahtlos_praesentieren_15-02-15

04b_praesentieren_mit_keynote

04c_ipad dokumentenkamera

05_sicherheitseinstellungen

06_bookcreator

06_ebooks_und_videos_im_unterricht

06_imovie

06_trickfilm_ios_28_02_15

Erste Schritte mit dem iPad