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Erlebnispädagogik am Rennbuckel

Seit dem Schuljahr 2023/2024 wird an unserer Realschule am Rennbuckel in den Jahrgangsstufen der 7. Klasse die Erlebnispädagogik regelmäßig durchgeführt und kontinuierlich ausgebaut.

Ziel dieses Programms ist es, das Klassenklima nachhaltig zu verbessern und die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowohl individuell als auch in der Gruppe zu stärken.

Durchführung und Flexibilität 
In der Regel finden in den 7. Klassen mehrere Doppelstunden pro Schuljahr statt, deren Inhalte Teamgeist, Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und Problemlösefähigkeiten spielerisch
erfahrbar machen. Die Einheiten sind flexibel konzipiert und nicht fest aufeinander aufgebaut, sondern werden bedarfsorientiert auf die jeweilige Klasse abgestimmt. Darüber hinaus kann das
Angebot auch für einzelne Gruppen oder Klassen maßgeschneidert werden – beispielsweise zur Stärkung der Klassengemeinschaft bei konkreten Konfliktsituationen oder für Projekttage.

Die SMV profitiert an ihren zweitägigen Austausch-Treffen von den gruppendynamischen Übungen,
die ein gegenseitiges Kennenlernen über Altersstufen hinweg erleichtern.

 

Ablauf einer typischen Einheit

Ort und Auftakt: Die Erlebnispädagogik wird in der Regel auf dem Außengelände der
Schule durchgeführt. Nach einer kurzen Begrüßung folgt ein Warm-up-Spiel, das den Einstieg erleichtert und die Schülerinnen und Schüler energetisch in den Lernprozess führt.


Vorbereitende Phase: Im Anschluss kommt eine vorbereitende Übung hinzu, häufig aus den Bereichen Wahrnehmung, Vertrauen oder andere spielerische Übungen, um Fertigkeiten zu trainieren, die später in der Hauptaktivität benötigt werden (z. B. Körperspannung).


• Briefing: Nun folgt ein ausführliches Briefing, das nicht nur Regeln klärt, sondern die Aktivität inhaltlich und sicherheitstechnisch vorbereitet.


• Hauptaktivität: Im Zentrum steht die eigentliche spielerische Aufgabe, die auf die Ziele der Einheit abgestimmt ist.


• Debriefing: Den Abschluss bildet ein reflektierendes Gespräch, in dem die Erlebnisse aufgearbeitet werden und Rückschlüsse auf individuelle sowie gruppenbezogene Zielerreichungen gezogen werden. Hier ist auch die Gelegenheit für die Klasse, sich gegenseitig wertschätzendes, aber gleichzeitig konstruktives Feedback zu geben.

Zusammenfassung

Die Erlebnispädagogik orientiert sich an bewährten Methoden wie „Project Adventure“ und
aktuellen Konzepten des sozialen Lernens. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler praktisch dabei
zu unterstützen, verantwortungsvoll, teamfähig und selbstbewusst den Schulalltag zu meistern.
Das Programm trägt zu einer positiven Lernatmosphäre und zu einem besseren Miteinander an der Schule bei.