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Zeitgemäßes Lernen mit iPads

Mobiles Lernen mit iPads – ein Weg mit vielen Schritten
„Zwei Schritte vor. Einer zurück.“ – dieses Motto begleitet uns seit vielen Jahren auf unserem Weg des digitalen Lernens an der Realschule am Rennbuckel.

Digitalisierung ist kein geradliniger Prozess, sondern geprägt von Ausprobieren, Anpassen und Weiterentwickeln. Rückschritte gehören dazu – und können sich oft als Schritte in die richtige Richtung erweisen.
Unsere Entwicklung im Bereich Mobiles Lernen mit iPads begann bereits 2014 mit der ersten iPad-Klasse. Schon ein Jahr später war die gesamte Schule mit WLAN ausgestattet.

Ab 2016 konnten schließlich alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 mit eigenen iPads arbeiten.
Die Corona-Zeit 2020 stellte uns vor neue Herausforderungen. Mit vielen iPadsätzen zum Ausleihen (vor allem für die Klassenstufen 5-7) konnten wir aber allen Schülerinnen und Schülern digitales Lernen ermöglichen.

Ab 2021 rückte verstärkt die Frage in den Fokus, wie Lernumgebungen gestaltet werden können, um bestmögliche Voraussetzungen für digitale Bildung zu schaffen. So haben wir in unserem Schulhaus viele Ecken und Nischen zum Arbeiten mit den iPads geschaffen, Mute-Boxen für Sprachaufnahmen in aller Ruhe angeschafft und Unterrichtsräume umstrukturiert wie unseren Digital Marketplace (DLM 1 und 2), um Unterrichtsprozesse noch effizienter und strukturierter zu gestalten.

Seit 2022 nutzen wir ein modernes MDM-System (Mobile Device Management). Ein MDM ist für uns als Schule wichtig, weil es ermöglicht, die iPads zentral zu verwalten und sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit nur altersgerechte, unterrichtsrelevante Apps und Funktionen nutzen können. Hier geht ein großer Dank an unser Stadtmedienzentrum in Karlsruhe für ihren andauernden Support.

Ein aktueller Schwerpunkt ist die Frage nach der digitalen Nachhaltigkeit: Wie können Geräte, Software und Lernprozesse so gestaltet werden, dass sie langfristig sinnvoll, ressourcenschonend und zukunftsfähig bleiben?

Ein weiterer aktueller Entwicklungsschritt ist der bewusste Einsatz von KI-Anwendungen im Unterricht. Gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern erproben wir, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll zum Lernen, Recherchieren, Strukturieren und Reflektieren eingesetzt werden kann. Dabei steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern der verantwortungsvolle und kritische Umgang mit diesen neuen Werkzeugen.

Uns ist es wichtig, zeitgemäßen und modernen Unterricht zu gestalten, der die Lebenswelt der Jugendlichen aufgreift und sie auf eine zunehmend digital geprägte Zukunft vorbereitet. KI wird bei uns nicht unreflektiert genutzt, sondern bewusst thematisiert: Chancen, Grenzen, Fehlerquellen und ethische Fragen gehören genauso dazu wie der praktische Einsatz im Unterricht. Wir verstehen Künstliche Intelligenz als einen weiteren Baustein unseres mobilen Lernkonzepts – eingebettet in pädagogische Verantwortung, Transparenz und die Förderung von Medien- und Zukunftskompetenzen.

So blicken wir an der Realschule am Rennbuckel auf fast zehn Jahre mobilem Lernen zurück – voller kleiner Schritte, Umwege und Fortschritte. Immer mit dem Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Vorbereitung auf die digitale Welt zu ermöglichen.