Seit 2024 Job-Shadowing und Lehrkräftefortbildungen
Seit der Neustrukturierung der Erasmus+-Projekte im Jahr 2024 nimmt unsere Schule regelmäßig an Job-Shadowings an europäischen Schulen sowie an Lehrkräftefortbildungen im europäischen Ausland teil. Dabei sammeln unsere Lehrkräfte neue Ideen und Anregungen für Unterricht und Schulentwicklung und tauschen sich mit den Lehrkräften vor Ort aus. Gleichzeitig begrüßen wir auch Lehrkräfte aus anderen europäischen Ländern, die im Rahmen von Job-Shadowings unseren Schulalltag kennenlernen wollen. Der Austausch und das gegenseitige Lernen stehen dabei im Mittelpunkt. Schwerpunkte unserer internationalen Arbeit sind derzeit die Themen Digitalisierung, Lernräume und Nachhaltigkeit.
Seit 2024 Erasmus+-Schulpartnerschaft mit dem GRG11 in Wien
Im Rahmen eines Erasmus+-Projekts verbrachten wir in diesem Schuljahr mit 21 ausgewählten Schüler*innen unserer Schule fünf Tage in Wien. Ziel der Begegnung war die gemeinsame Arbeit an Leitlinien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht. Zusammen mit einer Partnerschule aus Wien setzten wir uns intensiv mit Chancen, Herausforderungen und verantwortungsvollem Umgang mit KI im schulischen Kontext auseinander.
In gemischten Arbeitsgruppen entwickelten wir zu verschiedenen Schwerpunkten gemeinsame Ergebnisse, die am Ende der Woche vor Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitschülerinnen und Mitschülern präsentiert wurden. Der Austausch zwischen den Schulen und das gemeinsame Arbeiten standen dabei im Mittelpunkt.
Neben der inhaltlichen Arbeit lernten wir auch die Stadt Wien kennen und erhielten Einblicke in ihre Geschichte und Kultur. Insgesamt waren es fünf bereichernde Tage, in denen wir fachlich wie persönlich viel dazulernen konnten, neue Kontakte knüpften und wertvolle Erfahrungen sammelten. Der Gegenbesuch der Wiener Schüler*innen ist für Februar 2026 geplant.
Job-Shadowing und Lehrkräftefortbildungen
2019-2023: Learning Beyond Reality
Learning Beyond Reality war ein internationales, durch Erasmus+ gefördertes Projekt, welches wir Lehrkräfte von der Realschule am Rennbuckel mit einem Netzwerk von Lehrkräften aus den Niederlanden, Slowenien und Italien von 2019-2023) durchführten. Ziel des Projekts war es, digitale Anwendungen für den schulischen Unterricht zu erproben und Erfahrungen dazu auszutauschen. Die vorgestellten Ergebnisse und App-Empfehlungen legten dabei besonderen Wert auf eine einfache und praxistaugliche Umsetzung im Unterricht.
Der schulische Alltag ist häufig durch begrenzte Zeit, knappe Ressourcen und feste Lehrpläne geprägt. Learning Beyond Reality setzte genau hier an und zeigte auf, wie digitale Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden konnten, um Unterricht abwechslungsreicher zu gestalten, Schülerinnen und Schüler zu motivieren und Lehrkräfte im Unterrichtsalltag zu unterstützen.
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Erasmus+ Partnerschulen beschäftigten wir uns mit verschiedenen digitalen Lernszenarien. Dazu gehörten der Einsatz von Augmented Reality und Virtual Reality, Greenscreen-Technologien für projektorientiertes Arbeiten sowie gamifizierte Lernformen.
Im Rahmen des Projekts entstanden praxisnahe didaktische Modelle, die dabei halfen, neue Technologien gezielt und sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.
Alle Projektergebnisse und Materialien wurden auf der Projekt-Website veröffentlicht: www.learningbeyondreality.com
2017 -2019: e-teach the teachers
Von 2017 bis 2019 war die Realschule am Rennbuckel in das Erasmus+-Projekt „e-teach the teachers“ eingebunden. Beteiligte Partnerschulen waren das Lentiz Reviuslyceum in Maassluis bei Rotterdam/Niederlande sowie die The de Ferrers School in Burton upon Trent/Großbrittanien.
Alle beteiligten Schulen arbeiteten – wie auch die Rennbuckel Realschule – mit iPad-Klassen und einer 1:1-Ausstattung. Dadurch ergaben sich vielfältige Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch und Lernen. Ein zentrales Element des Projekts waren gegenseitige Hospitationen, mit dem Ziel, den Einsatz von iPads im Unterricht kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurde der Accelerated Learning Cycle, eine in englischsprachigen Ländern verbreitete Struktur zur Unterrichtsplanung und -evaluation, mit dem iPAC-Framework aus dem vorherigen Erasmus+-Projekt (https://mttep.weebly.com) verknüpft.
Im Projektverlauf wurde an einer gemeinsamen internationalen Didaktik für mobiles Lernen mit iPads gearbeitet. Der Austausch und die Zusammenarbeit trugen dazu bei, den Unterricht der beteiligten Lehrkräfte zunehmend zu professionalisieren. Die Ergebnisse der Feldforschung sowie praxisnahe Hilfestellungen für Lehrkräfte wurden im März 2019 in einem E-Book im Apple iBook Store veröffentlicht.
2014-2017: Mobilising and Transforming Teacher Education Pedagogies (MTTEP)
Die Rennbuckel Realschule war aufgrund ihres Tablet-Konzepts Teil einer internationalen Forschungsgemeinschaft. Im Rahmen des europäischen Erasmus+-Forschungsprojekts „Mobilising and Transforming Teacher Education Pedagogies“ (MTTEP) arbeitete die Schule gemeinsam mit internationalen Partnern von 2014-2017 an der Weiterentwicklung des mobilen Lernens mit Tablets. Die beteiligten Projektmitglieder trafen sich in regelmäßigen Abständen in den jeweiligen Partnerländern. Diese Projekttreffen und Forschungsreisen dienten dazu, gemeinsam zu untersuchen, wie der Einsatz von Tablets im Unterricht didaktisch sinnvoll gestaltet und nachhaltig verbessert werden konnte. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem systematischen Erfahrungsaustausch sowie auf der wissenschaftlichen Analyse der medienpädagogischen Konzepte und Unterrichtsmodelle der beteiligten Schulen.
Das Projekt bot zudem einen Rahmen, um bestehende Unterrichtspraxen zu reflektieren, neue pädagogische Ansätze zu erproben und diese im internationalen Vergleich einzuordnen. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Weiterentwicklung des eigenen Tablet-Konzepts der Realschule am Rennbuckel ein.
Weitere Informationen zum Projekt sowie die Ergebnisse der internationalen Zusammenarbeit wurden auf der Projektwebseite veröffentlicht: https://mttep.weebly.com